KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Exkursion der 4. Klassen
Exkursion zur KZ-Gedenkstätte nach Mauthausen
Am 18. 3. 2026 machten sich die vierten Klassen auf den Weg zur KZ-Gedenkstätte nach Mauthausen.
Im Geschichtsunterricht der 4. Klassen, aber auch im Religionsunterricht, wurden die Kinder auf die Exkursion vorbereitet.
Tief betroffen hörten wir vor Ort von den Verbrechen des NS Regimes, von den Grausamkeiten und dem systematischen Morden. Hunger, Ausbeutung, schlechte hygienische Bedingungen, härteste Arbeitsbedingungen und ständige Todesgefahr standen an der Tagesordnung.
Wir erfuhren, dass die Umgebung sehr wohl etwas mitbekommen haben muss, da die KZ Häftlinge durch den Ort vom Bahnhof zum Konzentrationslager gehen mussten, es fanden Fußballspiele von Nazis mit Zuschauern aus anderen Orten in ganz Österreich im KZ statt.
Beim begleiteten Rundgang konnten sich die Schüler*innen mit ihren Gedanken und Fragen einbringen.
Unfassbar und unvorstellbar ist das Leid, dass dort so vielen Menschen angetan wurde.
Im “Raum der Namen” sind die Namen von mehr als 84 000 Menschen dargestellt, die im Konzentrationslagersystem Mauthausen-Gusen und in den Außenlagern gestorben sind.
Hintergrundinfos über das KZ Mauthausen:
Am 12. März 1938 wurde der „Anschluss“ des austrofaschistischen Österreich an das Deutsche Reich vollzogen. Zwei Wochen später verkündete der nationalsozialistische Gauleiter Oberösterreichs, August Eigruber vor begeistertem Publikum, dass sein Gau mit der Errichtung eines Konzentrationslagers „ausgezeichnet“ werden sollte. Als Standort wurde der an der Donau gelegene Ort Mauthausen gewählt. Hier sollten politische Gegner und als kriminell oder asozial bezeichnete Personengruppen inhaftiert und zu Schwerstarbeit in den Granitsteinbrüchen gezwungen.
Mauthausen und Gusen waren die Konzentrationslager mit den härtesten Haftbedingungen und der höchsten Todesrate. Häftlinge, die in der Lagerhierarchie ganz unten standen, hatten kaum eine Chance, längere Zeit zu überleben. Wer krank oder für die SS „unnütz“ war, befand sich in ständiger Todesgefahr. Ab 1941 baute die SS in Mauthausen eine Gaskammer und andere Einrichtungen zur systematischen Ermordung größerer Personengruppen.
Zwischen 1938 und 1945 waren etwa 190.000 Personen aus mehr als 40 verschiedenen Nationen im KZ Mauthausen/Gusen und in seinen Außenlagern inhaftiert. Mindestens 90.000 kamen in diesen Lagern ums Leben.
Zum KZ Mauthausen/Gusen gehörten mehr als 40 Außenlager, eines davon war auch in Melk.
Konzentrationslager Mauthausen 1938-1945 » Wissen erweitern!

